
Besucher-Informationen
Besuchen Sie die Sonderschau während der Internationalen Handwerksmesse in der Halle B1.
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Öffnungszeiten
Mittwoch, 4. März bis Sonntag, 8. März 2026
09:30 – 18:00 Uhr
Anreise mit der U-Bahn
U-Bahn-Linie 2, Station „Messestadt West“
Weitere Infos zur Anreise finden Sie auf der Website der Internationalen Handwerksmesse. Dort können Sie auch Ihre Tickets online kaufen.

Katalog
Jede TALENTEmünchen Ausstellung wird seit 1980 in einem Katalog dokumentiert.
Der Katalog 2026 steht Ihnen bei Messebeginn zur Verfügung.
Sie können ihn auf der Internationalen Handwerksmesse in der Halle B1 und in der Galerie Handwerk erwerben bzw. online bestellen.
Auswahl und Preisjury 2026
Die Auswahl für die Ausstellung TALENTEmünchen erfolgt innerhalb der Handwerkskammer in der Abteilung Messen und Ausstellungen durch Barbara Schmidt und Dr. Michaela Braesel. In diesem Jahr wurden 86 Beiträge aus 26 Ländern selektiert aus insgesamt über 700 Bewerbungen und mehr als 40 Ländern.
Jedes Jahr werden sieben Jurierende eingeladen, um in der Ausstellung die TALENTEmünchen-Preise zu küren. Die Gruppe setzt sich aus Mentor/innen zusammen, die TALENTEmünchen zumeist über lange Jahre hinweg bei der Vermittlung von Bewerbungen unterstützen. Es handelt sich in der Regel um Lehrende an internationalen Akademien und Schulen sowie um Vertretende öffentlicher Institutionen wie Museen.
Die Preise werden am Samstag, den 7. März 2026, auf der Messe verliehen und umfassen eine Urkunde sowie die Nennung im Katalog des Folgejahres.
Gewinnerinnen und Gewinner des „TALENTE – Meister der Zukunft“ Preises 2025
Julia Gäse, Deutschland
Bei Julia Gäses Arbeit überzeugte das Konzept der Nachhaltigkeit. Sie wendet sich gegen den schnellen, durch die Mode beschleunigten Verschleiß, sondern reflektiert über Möglichkeiten der Wiederverwendung. Das durchdachte Konzept schließt die Verwendung natürlicher Farbstoffe ein, damit auch hier die Belastung der Umwelt geringgehalten wird. Das Projekt soll dazu beitragen, Gewohnheiten zu verändern und für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren.
Raz Harari und Shir Israel, Israel
Raz Harari und Shir Israel von Studio Zing verwenden auf neuartige, interessante und experimentelle Weise Papierguss, wobei der übliche Gips durch Papierformen ersetzt wird. Es entstehen Unikate mit ungewöhnlicher reizvoller Oberfläche. Die nicht vorherbestimmbaren oder vorauskalkulierbaren Ergebnisse wären mit Gipsformen nicht zu erzielen und bieten Potential für weitere Formfindungen.
Levani Jishkariani, Georgien/ Deutschland
Die Arbeiten Levani Jishkarianis sind geprägt durch eine archaische Qualität und skulpturale Auffassung, durch die interessante Materialkombination. Die Klarheit und die Ausdruckskraft der Werke werden durch das bewusste Einlassen auf das Material selbst erzielt.
Muna Jonkman, Niederlande
Muna Jonkman kombiniert in den Wandbehängen “I am Because You Once Were” traditionelle Muster und eine eigene, auf ihrem kulturellen Erbe basierende Symbolik. Ihr ist an den Verbindungen gelegen – an derjenigen zwischen verschiedenen Kulturen und Zeiten – von Vergangenheit und Gegenwart. Zugleich beschäftigt sie sich mit Ritualen, besonders mit denjenigen von Frauen, und mit Geschichten.
Mari Kobayashi, Japan
In ihrer „enfold ring“-Serie beschäftigt sich Mari Kobayashi mit einer sehr alten, sehr komplizierten Email-Technik, die sie virtuos umsetzt. Sie verwendet für die Form bekannte, klassische Typen, die in Emaille mit feinen Rankenornamenten verziert werden. Mari Kobayashi spielt mit dem Aspekt des Wertes, der sich in ihren Arbeiten nicht in den Steinen vermittelt, die durch die Form assoziiert werden, sondern durch die technische Kompliziertheit.
Katerina Lagoda, Ukraine / Israel
Bei Katerina Lagodas Arbeit “Dumka – Between Reality and Dream” faszinierte die politisch spannende Auffassung sowie die authentische, einprägsame Umsetzung. Die Präsenz der Arbeit vermittelt sich in der Überzeugenden Inszenierung durch die Verbindung von Installation und Modeentwurf. Die Schutzidee mit der Betonung von Wärme und Umhüllen, die Aspekte von Mitfühlen und Miteinander berührten.

Preisverleihung „TALENTE – Meister der Zukunft“ 2026
Aus sechs Ländern, mit sieben Perspektiven: Die ausgezeichneten Nachwuchskünstler:innen zeigen ein breites Spektrum an gestalterischen und handwerklichen Arbeiten von Papierguss, Emailtechnik und Textil bis hin zu Materialforschung.
Auf dem Foto: Vier der Preisträger:innen des „TALENTE – Meister der Zukunft“-Wettbewerbs 2026 mit Mitgliedern der Jury.
Die Gewinner:innen von links nach rechts: Julia Gäse, Levani Jishkariani, Mari Kobayashi, Leika Su Kutzke
Gewinnerinnen und Gewinner des Bayerischen Staatspreises 2026
Lena Ringel, Deutschland
Keramik, Steinzeug, pigmentiert, gegossen
Lena Ringels Vasenobjekte sind durch die ungewöhnliche Form geprägt. Sie werden in zerstörten, neu zusammengesetzten Gipsformen gegossen und faszinieren durch ihre skulpturale Anmutung. Destruktion und Erneuerung bilden die Grundlagen für Lena Ringels.
Nico Ridder, Deutschland
Wandelbares Sitzmöbel, Holz, textile Gurte
Nico Ridder konnte mit Mosinet ein modulares Sitzsystem entwickeln, das sich mühelos an unterschiedliche Raumsituationen anpasst. Es lässt sich als Sitzgelegenheit nutzen, als Raumtrenner einsetzen oder platzsparend an der Wand verstauen. Die gespannte farbige Gurtfläche bietet hohen Sitzkomfort und verleiht dem Möbel eine prägnante visuelle Identität
Lisa Maria Schubert, Deutschland
Wandarbeit, Steinzeug, bemalt, glasiert
Kobaltoxyd bildet zugleich das Material für die Farbigkeit von Keramiken und für Batterien von digitalen Geräten für Handys. Einzelformen und Motive beziehen sich darauf und den Kobaltabbau. Lisa Maria Schubert setzt sich kritisch mit den gerne vernachlässigten negativen Umständen der aktuellen Technologie und mit den Traditionen ihres Gewerks auseinander.
















